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Don Carlos

"Da sind sie, die politischen Leidenschaften. Schiller ganz ohne Mätzchen: Am Theater Trier nimmt man seinen 'Don Carlos' beim Wort [...] Eine starke Ensembleleistung [...] die durchweg spannend bleibt und dank Schillers pointierter Sprache auch einen intellektuellen Genuss darstellt [...] Alexander Mays kluge Inszenierung hat keine Scheu vor dem Schiller'schen Pathos und lässt das Stück für sich sprechen" (Luxemburger Wort, 19.01.2018).

"Fabian Stromberger ist als Carlos der herausragende Spieler des Abends. Sein Carlos ist ein jugendlich stürmischer Infant, ein anrührender Schwärmer, der sich nach Liebe und Anerkennung verzehrt. Als ehemailige französische Prinzessin und Carlos Braut vermag Marie Scharf ihrer Königin im Konflikt zwischen Pflicht und Neigung stolze Eigenständigkeit und seelische Tiefe zu verleihen" (Trierischer Volksfreund, 15.01.2018).

König Philipp von Spanien regiert sein zerfallendes Reich in Zeiten blutiger Glaubenskriege. Er selbst ist innerlich ausgebrannt und müde. Seinem eigenen Sohn und Thronfolger, Don Carlos, verwehrt er nicht nur den Zugang zur Macht, sondern versagt ihm auch jede Liebe. Carlos leidet, denn sein Vater hat seine ihm versprochene Geliebte, Elisabeth von Valois, aus Gründen der Staatsräson geheiratet, um den Krieg zwischen Frankreich und Spanien zu beenden. Er reibt sich in der Vergeblichkeit seines Liebens und Handelns auf, während die Karrieristen der Kirche und des Militärs, Domingo und Herzog von Alba, ihre Machtübernahme planen. Carlos’ Freund Posa verspricht Hilfe, will aber dafür, dass Carlos den Freiheitskampf gegen die spanische Krone anführt – einen Aufstand gegen den eigenen Vater. Posa kämpft für einen Weg der Toleranz. Es gelingt ihm für Momente, das in Zynismus und Isolation erstarrte Machtgefüge in Bewegung zu setzen. Doch die zerstörerischen Kräfte schlafen nicht.

Als Liebestragödie begonnen, als Ideendrama beendet: Bereits zwei Jahre vor Ausbruch der Französischen Revolution trat Friedrich Schiller nicht nur vehement für die Menschenrechte, sondern auch für die persönlichen Rechte eines jeden Individuums ein. Das Werk legt seinen Fokus auf den Konflikt zwischen der Glückssuche des Einzelnen und den Zwängen seiner Umwelt, individuellen Handlungsspielräumen und politischer Verantwortung, Freiheit und Macht.

Don Carlos: ein Manifest eines neuen Zeitalters der Brüderlichkeit und Gedankenfreiheit, in unserer sich dramatisch wandelnden Zeit ein höchst aktueller Stoff.

Dauer: 2 Stunden 30 Minuten und eine Pause von ca. 20 Minuten

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Leitung

Inszenierung: Alexander May
Ausstattung: Isabelle Kittnar
Musik: Fabian Stromberger
Dramaturgie: Anika Bárdos

Besetzung

Don Carlos: Fabian Stromberger
Posa: Benjamin Schardt
Philipp: Vilmar Bieri
Elisabeth: Marie Scharf
Eboli: Franziska Marie Gramss
Domingo: Klaus Michael Nix
Alba: Barbara Ullmann
Großinquisitor: Norman Stehr

Termine

Sa  |  13. Jan 2018  |  19:30 Uhr  |  Theater Trier > Großes Haus  | Premiere
Fr  |  19. Jan 2018  |  19:30 Uhr  |  Theater Trier > Großes Haus
Sa  |  27. Jan 2018  |  19:30 Uhr  |  Theater Trier > Großes Haus
Fr  |  02. Febr 2018  |  19:30 Uhr  |  Theater Trier > Großes Haus
Sa  |  24. Febr 2018  |  19:30 Uhr  |  Theater Trier > Großes Haus
[ Tickets ]
Mi  |  14. März 2018  |  19:30 Uhr  |  Theater Trier > Großes Haus
[ Tickets ]
So  |  25. März 2018  |  18:00 Uhr  |  Theater Trier > Großes Haus
[ Tickets ]
Di  |  24. Apr 2018  |  19:30 Uhr  |  Theater Trier > Großes Haus
[ Tickets ]
So  |  06. Mai 2018  |  16:00 Uhr  |  Theater Trier > Großes Haus
[ Tickets ]
Mo  |  07. Mai 2018  |  10:00 Uhr  |  Theater Trier > Großes Haus
[ Tickets ]
Sa  |  09. Juni 2018  |  19:30 Uhr  |  Theater Trier > Großes Haus
[ Tickets ]

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