Symphoniekonzert 1 - Deutsche Romantik
Die ersten sinfonischen Klänge dieser Spielzeit gelten der deutschen Romantik. Mit Robert Schumanns Konzert für Klavier und Orchester, dessen Solistin das Ausnahmetalent Elena Neumann ist, sowie mit Johannes Brahms beeindruckender 1. Sinfonie eröffnet GMD Jochem Hochstenbach die Sinfoniekonzertreihe der Spielzeit 2026/27. Die junge Trierer Pianistin Elena Neumann erkundet Schumanns bekanntes extravagantes Klavierkonzert, und mit Brahms’ Erster folgt ein Meilenstein nicht nur in Brahms’ Entwicklung, sondern der gesamten Symphonik des 19. Jahrhunderts.
Die Solistin Elena Neumann hat an dem Abend ein echtes Heimspiel. Geboren wurde das junge Ausnahmetalent 2010 in Trier und seit vergangenem Jahr Frühstudentin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Ausgebildet wird sie von Jelena Semenenko und Prof. Roland Krüger. Bereits in jungen Jahren hat Elena Neumann eine Reihe nationaler wie internationaler Auszeichnungen erhalten, darunter erste Preise unter anderem beim „Bach-Wettbewerb für junge Pianisten“, dem „Internationalen Anton Rubinstein Wettbewerb Piano Junior“ sowie in diesem Jahr beim Klavierwettbewerb „Broumov Key“ in Tschechien. 2026 wurde ihr der Sonderpreis der GRADUS Young Piano Academy Mainz, der Sonderpreis der Stiftung Schleswig-Holstein Musik Festival und der Karl-Heinz Kämmerling Sonderpreis verliehen. Nach Solokonzerten in der Region und weit darüber hinaus, widmete sich Neumann zuletzt vor allem dem Musizieren mit Orchester. Ihr Orchesterdebüt gab sie 2024 mit dem Orchester Estro Armonico in Luxemburg. 2026 trat sie mit dem Euregio Academy Orchestra im Rahmen einer Konzertreihe in Deutschland und den Niederlanden auf.
Robert Schumann (1810 – 1856)
Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68