Die Entführung aus dem Serail

Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart

Die Entführung aus dem Serail

Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart

Libretto von Johann Gottlieb Stephanie

Sie war ein Lieblingswerk Carl Maria von Webers: Die Entführung aus dem Serail. Da war sich der romantische Komponist mit dem Publikumsgeschmack einig. Gleich fünf der beliebtesten Gestalten aus Mozarts Opernkosmos tummeln sich rund um das Serail. Und mit dem Haremswächter Osmin schuf Mozart gar eine der lebendigsten komischen Basspartien.

Die junge Spanierin Konstanze, die englische Zofe Blonde und ihr Freund, der Diener Pedrillo, werden von Seeräubern entführt. Alleine Konstanzes Verlobter, der Edelmann Belmonte, bleibt zurück. Bassa Selim kauft die drei Entführten auf. Belmonte hat einen Brief seines Dieners Pedrillo erhalten und rückt nun an, die drei zu retten. Wie ihm das bei allen zu überwindenden Hürden gelingt, erzählt der große Klassiker der deutschen Oper unnachahmlich unterhaltsam.

Mozart zog begeistert alle Register seines Könnens: Die ungewöhnlich reichhaltige Orchesterbesetzung reizte ihn zu einer besonders farbig instrumentierten Partitur. Schon in der Ouvertüre lassen etwa die Schlagzeug-Effekte aufhorchen. „Gewaltig viele Noten, lieber Mozart“, soll Kaiser Joseph II. zur Musik gesagt haben. „Gerade so viele Noten, Euer Majestät, als nötig sind“, so die schlagfertige Replik Mozarts. Die Entführung aus dem Serail wurde rasch einer seiner größten Erfolge und ist es bis heute geblieben.

Weiterlesen Weniger

Nichts ist so hässlich, als die Rache.

Leitung am So 15.02.202626

Musikalische Leitung GMD Jochem Hochstenbach
Inszenierung Holger Potocki
Ausstattung Andreas Becker
Lichtdesign Susanne Reinhardt
Dramaturgie Malte Kühn
Chorleitung Martin Folz

In Zeiten, in denen das Geschäft mit Psychokult, Selbstfindung und Lebensratgebern boomt [...] ist Potockis Lesart durchaus aktuell und schlüssig. Flott und pfiffig setzt der Regisseur die Welt des Sekten-Paschas in Szene. Dazu hat ihm Ausstatter Andreas Becker ein Haus auf die Drehbühne gebaut, das kreist und den Blick ins Innere freigibt.

Trierischer Volksfreund

 

Es wurde an diesem Premierenabend auf der Bühne wieder sehr schön gesungen und im Orchestergraben mit hörbarer Freude Mozart zelebriert. Besonders die Rollen zweiten Reihe haben Hervorragendes geleistet. Es drängt sich die Sport-Metapher auf, dass Karsten Schröter, Derek Rue und Lara Rieken einen richtigen Lauf haben.

lokalo.de

Besetzung am So 15.02.202626

Bassa Selim Daniel Scholz
Blonde Lara Rieken
Belmonte Gustavo Eda
Pedrillo Derek Rue
Opernchor
Philharmonisches Orchester der Stadt Trier

Musiktheater

So 15.02.202626
16.00 Uhr | Großes Haus

Gemischt Sonntag um 4 | Gemischt Sonntag um 4 Wahlabo

Einführung | 15:30 | Foyer

Dauer ca. 3 Stunden inkl. einer Pause

Die nächsten Termine

So 15.02.202626
16.00 Uhr
Sa 07.03.202626
19.30 Uhr
Fr 20.03.202626
19.30 Uhr
Sa 28.03.202626
19.30 Uhr
So 05.04.202626
18.00 Uhr