Oper von Richard Strauss
Elektra
Oper von Richard Strauss
Dichtung von Hugo von Hofmannsthal
Konzertante Aufführung
Mit eruptiver Kraft schleudert das Orchester den Namen „Agamemnon“ heraus – mit diesem Auftakt beginnt die fulminante Vertonung einer der gewaltigsten Tragödien der Theatergeschichte. In ihrer Dichte und Kürze ist Elektra ein Konzentrat an tragischer Wucht. Eine verstörende Familiengeschichte und die Macht von Albträumen wurden von Hofmannsthal und Richard Strauss in ein unvergleichlich intensives Sprach- und Musikereignis gegossen.
Elektra hat ein einziges Lebensziel: Den Mord an ihrem Vater Agamemnon durch die Mutter Klytämnestra zu rächen. Dieser Rache gibt sie all ihre Kraft hin und opfert dafür ihr privilegiertes Leben als Prinzessin am Hofe ihrer Mutter. Als die Rache vollzogen werden kann, ist ihr Lebenssinn erfüllt und sie bricht tot zusammen.
Mit Elektra, seiner modernsten Partitur, erreichte Strauss einen Höhe- und Wendepunkt seines Schaffens. Dem Sog dieses symphonischen Klanggedichts kann sich das Publikum seit der Uraufführung nur schwer entziehen, was Elektra zu einer der meistgespielten Opern Strauss‘ macht. Zugleich hat der Komponist hier einen der faszinierendsten und aufregendsten Orchesterparts der gesamten Musikgeschichte geschrieben – der in einer konzertanten Aufführung besonders gut zur Geltung kommt.
Ob ich die Musik nicht höre? Sie kommt doch aus mir.
Besetzung am Fr 23.04.202727
Musiktheater
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