Frankenstein

Von seinem medizinischen Forscherdrang
getrieben, geht der junge und ehrgeizige
Viktor Frankenstein zum Äußersten, ohne
dabei die Konsequenzen zu bedenken: Er
erschafft ein menschenähnliches Wesen.
Sogar zum Leben kann er es erwecken.
Als ihm Zweifel kommen, ist es schon zu
spät. Da hat die Kreatur längst sein Labor
verlassen und macht erste Erfahrungen
mit der Welt – und die mit Frankensteins
Schöpfung. Von Einsamkeit getrieben
sucht das Wesen Anschluss bei den Menschen.
Wegen seines Aussehens und der
enormen Kraft, die es nicht einschätzen
kann, löst es aber nur Panik aus und stößt
auf Ablehnung, obwohl es sich bemüht,
sich anzupassen. Durch diese Erfahrungen
zermürbt, greift es verzweifelt zum letzten
Mittel. Mit dem Mord an Frankensteins
kleinem Bruder will es den Schöpfer seiner
Qualen zwingen, ihm eine ebenbürtige
Partnerin zu erschaffen. Doch kurz vor
deren Vollendung schreckt der Wissenschaftler
aus Sorge vor den Konsequenzen
zurück und zerstört sein menschenähnliches
Werk. Doch damit sind alle, die sich
dem verzweifelten Geschöpf mit den immensen
Kräften in den Weg stellen, einer
schrecklichen Rache ausgeliefert.

Fragen nach Leben und Tod, die Grenzen
der Wissenschaft und deren Überschreitung,
die damit verbundene Verantwortung, aber
auch die verheerenden Folgen, die Mobbing
und Diskriminierung hervorbringen können,
werden in diesem spannenden Klassiker der
Schauerliteratur eindrücklich verhandelt

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Schauspiel

So 16.05.202727
16.00 Uhr | TuFa

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