Schauspiel nach Mary Shelley
Frankenstein
Schauspiel nach Mary Shelley
Von seinem medizinischen Forscherdrang getrieben, geht der junge und ehrgeizige Viktor Frankenstein zum Äußersten, ohne dabei die Konsequenzen zu bedenken: Er erschafft ein menschenähnliches Wesen. Sogar zum Leben kann er es erwecken. Als ihm Zweifel kommen, ist es schon zu spät. Da hat die Kreatur längst sein Labor verlassen und macht erste Erfahrungen mit der Welt – und die mit Frankensteins Schöpfung. Von Einsamkeit getrieben sucht das Wesen Anschluss bei den Menschen. Wegen seines Aussehens und der enormen Kraft, die es nicht einschätzen kann, löst es aber nur Panik aus und stößt auf Ablehnung, obwohl es sich bemüht, sich anzupassen. Durch diese Erfahrungen zermürbt, greift es verzweifelt zum letzten Mittel. Mit dem Mord an Frankensteins kleinem Bruder will es den Schöpfer seiner Qualen zwingen, ihm eine ebenbürtige Partnerin zu erschaffen. Doch kurz vor deren Vollendung schreckt der Wissenschaftler aus Sorge vor den Konsequenzen zurück und zerstört sein menschenähnliches Werk. Doch damit sind alle, die sich dem verzweifelten Geschöpf mit den immensen Kräften in den Weg stellen, einer schrecklichen Rache ausgeliefert.
Fragen nach Leben und Tod, den Grenzen der Wissenschaft und deren Überschreitung, die damit verbundene Verantwortung, aber auch die verheerenden Folgen, die Mobbing und Diskriminierung hervorbringen können, werden in diesem spannenden Klassiker der Schauerliteratur eindrücklich verhandelt.
Komm, mein Feind, wir haben noch um unser Leben zu würfeln.
Leitung am So 16.05.202727
Besetzung am So 16.05.202727
Schauspiel